Pressestimmen zu Claudia HERR - Mezzosopran, Berlin
Amadeus il
mensile della grande musica 03.03. 2009
L'errabonda vita di Kleist
In
Germania la prima di un'opera tragicomica e fantastica di Rainer
Rubbert ispirata al grand drammaturgo e poeta tedesco „…Nel finale,
proiettato nei mondo d'oggi, con quattro terroristi che preparavano
un'auto bomba, Kleist vedeva svanire tutte le sue illusioni,
abbandonato dagli amici, dalla famiglia, in preda a ossessivi pensieri
di morte, fino al doppio suicidio insieme all'amica Henriette Vogel (il
mezzosoprano Claudia Herr). La musica di Rubbert, piena di venature
berghiane, con un uso sistematico della Kiangfarbenmelodie, con
frequenti squarci cameristici, era raffinata e carica di tensione,
innervata da ritmi di danza che calzavano perfettamente con l'atmosfera
surreale della narrazione. Le linee vocali erano costruite come lunghi
declamati, sempre intensamente espressivi, o in elaborati concertati
vocali..”
Neues Deutschland
27.03.2008
„Kleist Oper – gelungenes Wagnis“
„…Oper
muss auch ans Herz gehen. Wenn der Held…ein aufregendes Leben lebte, so
wissen wir, dass er es…abrupt beendete, zusammen mit seiner lieben
kranken Freundin Henriette Vogel (aufregend gesungen von Claudia Herr,
die auch der Marquise von O. verführerischen Körper und Stimme gab).…“
Opernnetz.de –
Zeitschrift fuer Musiktheater und Oper 26.03.2008
Kleist-Oper von Rainer Rubbert(Musik) und Tanja Langer (Libretto) 22.
März 2008 Uraufführung am Theater Brandenburg
„…Claudia Herr mit einem wandlungsfähigen Mezzo geben u.a. der Marquise
von O. bzw. der Henriette eindrucksvolle Stimme…“
Das Opernglas Mai 2008
Brandenburg Kleist 22. März
„…Claudia
Herr (Henriette Vogel) gestaltete ihre Rolle mit Intensität und
facettenreichem Mezzosopran…machten diese Opernaufführung zu einem
qualitativ hochkarätigen, unvergesslichen Erlebnis…“
Die Welt 26.03.2008
Heinrich von Kleist gibt es jetzt auch als Oper
„…Kleists
Frauenfiguren…Dank vorzüglicher Damen (Evelyn Krahe, Silja Schindler,
Claudia Herr) wirkt der Dichter beinahe gesellig und vergnügt…“
Berliner Abendblatt
01.08.2007
„Wie klingen die Ceciliengärten?“
„…Kunstprojekt für Rad und offene Ohren…Was ist wohl eine
Radklangtour?...
Das
Klangkunstprojekt der Konzertperformerin und Mezzosopranistin Claudia
Herr und des Komponisten Thomas Gerwin…Im Vordergrund stehen Aktivität,
Spaß und Experimentierfreude…“ Projektinfo siehe unter Projekte
Lausitzer Rundschau
03.05.2006
„…Zum
Konzert ‚Poetisch und Knallhart’..konzertierte im Museumssaal Claudia
Imhof-Herr am Flügel begleitet von Liana Narubina…Die Meisterschaft
ihres Gesanges war überragend, und selbst wenn jemand Vorbehalte gegen
moderne Musik haben sollte, wäre er hier verführt, geradezu verzaubert
worden.
Der Gesang machte die Musik transparent, ließ die
Gemeinsamkeit von Text und Klängen enfalten. Claudia Herr und Liana
Narubina musizierten kongenial und eigenwillig…weckte Heiterkeit und
Nachdenken zugleich und entließ die Zuhörer in tiefem Staunen. Dr
Stimmumfang, die Kraft bei lauten wie bei leisen Klängen, die
Transparenz der Melodien und die Innigkeit des Gefühls, das keine
Sentimentalität aufkommen ließ, aber viel Herzenswärem weckte, war
einfach überragend. Dichter und Komponisten wären begeistert gewesen,
so gut verstanden worden zu sein…“
Norddeutscher Anzeiger 03.05.2005 "Rasch war beim Betreten des Raumes der Alltag vergessen...Ein natürliches Bühnenbild von besonderem Reiz erfreute die Gäste...Stimmgewaltig und mit großer Ausdruckskraft zog die Mezzosopranistin Claudia Herr aus Berlin die Zuhörer in den Bann. Der Pianist -zugleich Dirigent und Komponist - David Coleman aus Kopenhagen begleitete die Solistin souverän und einfühlsam....im Mittelpunkt des ersten Teils stand der Liederzyklus "Frauenliebe und Leben" von Robert Schumann...wohl niemand konnte sich dem besonderen Reiz der 'gesungenen Geschichte' entziehen, jeder fühlte und erlebte mit....Im zweiten Teil des Abends trug Claudia Herr Literatur aus dem 20. Jahrhundert vor....Werke von Hans Pfitzner, Othmar Schoeck, Joseph Suder, Richard Strauss aber auch Sergej Rachmaninow erklangen eindrucksvoll...Viel zu schnell ging dieser besondere Abend zu Ende. Das Publikum wollte die Künstler ungern gehen lassen und erklatschte vier Zugaben..."
Norddeutscher Anzeiger 14.04.2005 "Romantische Nacht" mit Liedern der Klassik. International bekannte Mezzosopranistin tritt im Breklumer Festsaal auf. Die Romantische Nacht soll mehr als nur ein Liederabend sein. Die Gäste sollen regelrecht berauscht sein von dem Konzerterlebnis..."
Dresdner Neueste Nachrichten 21./22.08.2004
"Rheinsberg stellt sechs junge Opernkomponisten vor - Mentor
Matthus...Dabei geht es um Werkaufträge für die jungen Komponisten ...
Musikalisch voller Einsatz unter Ingo Ingensand (Linz) mit zehn
hervorragenden Sängern, darunter die gebürtige Dresdnerin Claudia
Herr..."
Berliner Abendblatt 05.02.2003
"Claudia Herr...servierte knallharte Chansons...das knallharte Leben
bieten Chansons von Bertold Brecht, Kurt Weill, Hanns Eisler...,Zarah
Leander...ganz ernst...nicht, denn der Humor kam auch nicht zu kurz..."
Sächsische Zeitung 19. März 2001
"Gültiger Beitrag zur neuen Musik...diese unbegleiteten Lieder sind
durch freies Schweifen im Tonraum, teilweise auch durch dramatische
Enge und absterbende, erstickte Töne gekennzeichnet. Ebenfalls
unbegleitet ist Aribert Reimanns Zyklus "Eingedunkelt" auf Texte
Celans. Hierzu hat Claudia Herr einen Bewegungsablauf erarbeitet: sie
singt Teile im Liegen oder Kniend, was die Intensität der Lieder und
ihrer Texte noch verstärkt..."
Sächsischer Anzeiger 18.März 2001
"...präsentierte mit der Mezzosopranistin Claudia Herr einen klug
gebauten Abend mit vielen Schattierungen zwischen Düsternis und Ironie.
Unter den Texten fanden sich die für zeitgenössische Liedkomposition
beinahe über Gebühr beanspruchten Dichter Hölderlin und Celan sowie wie
die weniger bekannte Schwedin Edith Södergran...mit einer
eindringlichen Interpretation von Aribert Reimanns Solo-Zyklus nach
Texten von Paul Celan hatte Claudia Herr ihren gelungensten Auftritt
des Abends..." (Benjamin Schweitzer)
Lèonce April/Mai 2001
"Als Operndiva unter Wasser wurde Claudia Herr einem Millionenpublikum
bekannt. Dabei ist das Spiel mit den Elementen nur ein Aspekt ihres
Repertoires. Die Berlinerin versteht sich als Grenzgängerin zwischen
den Genres...im schwarzen Abendkleid steht Claudia Herr am Beckenrand
der Schwimmhalle. Verhalten, fast meditativ, erklingt das erste der 5
Lieder für einsame Frauenstimme.. Ihre Sttimme, zwischen Mezzosopran
und Alt, füllt das im Jugendstil erbaute Stadtbad. Langsam lässt sich
die Sängerin ins Wasser gleiten. Die Lautsprecher übertragen ein
sanftes Blubbern. Claudia Herr hat Taucherbrille und Sauerstoffflasche
aufgesetzt. Dann ertönt Sirenengesang aus den Lautsprechern, Klänge aus
einer fernen, märchenhaften Welt...die Performance "AquAria", die sie
im letzten Sommer erstmals aufführte war so erfolgreich, dass es
Claudia Herr selbst überraschte. 'natürlich wollte ich nie als
Operndiva unter Wasser Karriere machen', sagt sie. Deshalb hat die
Sängerin zunächst auch nicht gemerkt, wie groß ihr Erfolg tatsächlich
war. Man nimmt ihr das ab. Denn so überraschend und verblüffend ihre
Auftritte auch sind, so unauffällig wirkt die Künstlerin selbst.
Ungeschminkt, pur, auf das Wesentliche reduziert: auf ihre Stimme...Es
dauerte Jahre, bis ihr klar wurde, dass ihr eigener Weg eine
Grenzwanderung zwischen den künstlerischen Genres ist und dies auch
bleiben wird...Nachdem Claudia Herr in Schwerin, Dresden und Rostock
Gesang und Schauspiel studiert hatte, wäre eine akademische Laufbahn
vorprogrammiert gewesen. Doch das Vorsingen bei drei Agenturen
verursachte ihr Bauchgrummeln....Schon zu Beginn des Studiums hatte es
Warnsignale gegeben. Sie verlor ihre Stimme...alles lief darauf hinaus,
dass die akademische Ausbildung behinderte...Claudia Herr besuchte
Kurse, die ihrem Hang zur zeitgenössischen Musik entsprachen. entdeckte
ihre Liebe für die Komponisten Dimitri Terzakis, Aribert
Reimann...erntete Zuspruch, Ansporn, Anerkennung...Der bedeutendste
Mentor aber wurde Ernst Haefliger in Zürich. Bei dem weltbekannten
Bachinterpreten nahm Claudia Herr Gesangsunterricht. Seitdem beginnen
ihre Tage mit ...Johann Sebastian Bach...Der nächsten großen
Herausforderung stellt sich Claudia Herr...in diesem Jahr "FlammAria",
nach mittelalterlichen Gesängen der Benediktinerin Hildegard von
Bingen..."
Frankfurter Allgemeine 29.01.2001
"Wer fühlen will muss hören...die Frau, die mit ihrer Stimme den Abend
beherrschte, gerade erst zur besten Sendezeit in der ARD ...Millionen
von Fernsehwilligen vorgeführt...'Fünf Lieder für einsame Frauenstimme'
in denen sich Inhalt und Form so überlagern, als seien sie eins.
Begriffe wie Schlaf und Schatten verfinstern den Raum tatsächlich, das
Wort 'kühl' tanzt wie eine Schneeflocke aus Herrs Mund, und beim
'blauen Vergehen' spürt man die Lust zum Verbotenen...Doch Hirschfeld
überlässt Herr die Hauptrolle an diesem Abend, ihrer prägnanten,
manchmal fast handgreiflichen Stimme,er gibt ihr genug Raum für ihr
schauspielerisches Talent. Wunderbar sind die ironischen Blicke, mit
denen sie die Heftigkeit und Dramatik von Wolfgang Rihms
Hölderlin-Fragmenten konterkariert. Hart an der Grenze zum
Ausdruckstanz einer Valeska Gert ist, wie sie beim Wälzen von Paul
Celans 'Türstein vors unbezwungene Zelt' schonungslos auf das Parkett
knallt oder wie ein singender Torso auf dem Boden
herumliegt....(Anna-Bianca Krause)
Berliner Morgenpost 05.07.2001
"Die Sängerin Claudia Herr scheut für ihre Auftritte kein Risiko...in
einem Flammenmeer singt sie Lieder von Hildegard von Bingen und Rainer
Rubbert...Dabei umhüllt sie ihren Körper mit einem Mantel aus echten
Flammen...die beruflichen Erfolge nicht ausbleiben...ausgewiesene
Bach-Fanatikerin...außerdem Konzerte in der Kammeroper Schloss
Rheinsberg, im Volkstheater Rostock,...Humboldt-Gesellschaft..."
Berliner Kurier 07.07.2001
"Faszinierendes Spiel mit dem Feuer: Claudia Herr bei ihrer Performance
im Dialog mit dem feurigen Element...ein spektakulärer Auftritt!..."
modern LIVING 09 2001
"Eine Operndiva taucht unter...mit der Tauchausrüstung am Leib läuft
sie zum Beckenrand und erhebt ihren Mezzosopran. Langsam gleitet sie
ins Wasser und taucht unter, ohne mit dem Singen aufzuhören,...Was
folgt sind herzzereißende Klänge und am Ende fenetischer Beifall des
Publikums....egal wo Claudia Herr auftritt, sie löst
Begeisterungsstürme aus - und beweist, dass Theatralik auch ohne Bühne
funktioniert..."
Berliner Morgenpost 30. Juni 2000
"..Leicht füllt Claudia Herrs wohltönende Stimme...die große
Schwimmhalle...erstaunlich viel bleibt von dieser Stimme, wenn sie von
dem Mikrofon unter Wasser eingefangen wird....Mit "AquAria" entführt
Claudia Herr ihre Zuhörer in eine ferne märchenhafte Welt...
Berliner Morgenpost 28.Juni
2000
"...'Platsch, platsch' - vor der Treppe, die zur ruhig daliegenden,
blauen Wasserfläche führt, bleibt sie stehen und singt. Die volle
Sopran und alt umfassende Stimme errfüllt den Raum. Claudia Herr singt,
während sie ins Wasser gleitet, wohlklingende Töne, ohne Begleitung,
ohne Text. Sie singt sogar unter Wasser, von wo ein Mikrofon die
teilweise vom Glucksen der Sauerstoffflasche unterlegte Stimme über
Lautsprecher nach außen überträgt....Die Künstlerin gehört mit ihrer
Performance "AquAria", dem Gesang über und unter Wasser, zu den
Highlights..."
"Freundin" 2000
"Voll am Puls der Szene!....Spannend, verblüffend,
verrückt...Sirenen-Gesang. Neuer Geheimtipp der Berliner Szene:
Sängerin Claudia Herr...."
Berliner Abendblatt 28.06.2000
" Kunst an ungewöhnlichen Orten...Die Sängerin Claudia Herr ist eine
Grenzgängerin zwischen den künstlerischen Genres und hat sich vor allem
als ausdrucksstarke Interpretin Neuer Musik hervorgetan. Die Idee zu
einem Unter-Wasser-Gesang hat die Künstlerin quasi aus der Luft
gegriffen, als sie auf einer acht Meter hohen Mauer stehend "Lieder
ohne Worte" von Dimitri Terzakis vortrug. Zwischen den Häuserschluchten
entstanden faszinierende Klangeffekte. Die Sängerin (und ehemalige
Leistungsschwimmerin) setzt ihre Experimente mit den Elementen
fort...bemerkenswert auch der Ort der Aufführung..."
Der Tagesspiegel 09.09.2000
"...Claudia Herr ist Sängerin für alle Orte. Neue Musik ist ihr Metier,
aber Bach steht täglich auf ihrem Programm...ihre Performance "AquAria"
war ...Höhepunkt des Kultrufestivals. Herzzerreißende Gesänge in
Mezzosopran und Alt drangen über ein Unterwassermikrofon an die
Oberfläche...das Publikum pilgerte regelrecht zu allen drei Konzerten
und war begeistert. Ein persönlicher Erfolg der Künstlerin, hatte sich
doch ihr Versuch erfüllt, möglichst viele Menschen mit ihrer
eigenwilligen Art des Musimachens zu erreichen....Der Gesang stand
immer im Vordergrund:...Tourneen und die Teilnahme an Festivals führten
sie bereits als Kind durch halb Europa...Gerade ist sie aus Zürich
zurückgekehrt...mit ihrem Lehrer Ernst Haefliger arbeitet sie täglich
zusammen...obwohl... Neue Musik im Vordergrund steht ist sie immer
wiedervon Bach fasziniert...vielleicht singt sie Bach einmal dort, wo
es vor ihr noch niemand tat."
Der Tagesspiegel 28. Juni 2000
"Mit Arien auf Tauchstation......musste Claudia Herr erstmal baden
gehen. sie zeigte ihre Perfromance "AquAria", bei der sie unter Wasser
herzzerreißende Arien singt...Ihre Gesangseinlage ist ein...Glanzlicht
des diesjährigen Kulturfestivals..."
Neuköllner Volksblatt 10.Juni 1999
"Kunstvolle Tage schlaflose Nächte...Die klassische Sängerin Claudia
Herr steigt in der Samstagnacht aufs Dach um einen Liederzyklus des
griechischen Komponisten Dimitri Terzakis in den heraufziehenden Morgen
zu schmettern..."
Norddeutsche Neueste Nachrichten 12.7.1997
"...Das "Musik-Kücken" von einst reifte zur professionellen Sängerin
mit einem Faible für musikalische Vielfalt...Künstlerisch kennt Claudia
Herr wenig Grenzen. Mehr noch: Sie ist für das Überwinden
solcher...auch Schauspiel reizt sie. ...Deswegen hatte sie auch sehr
viel Freude in ihrer Rolle als Gevatterin in Jaques Iberts "Angelique"
unter Falk von Wangelins Regie, der allen Raum zur kreativen Entfaltung
ließ..."
Strelitzer Zeitung 28.11.1995
"Schönberg schaurig schön gesungen...die Mezzosopranistin brachte
Lieder von Hugo Wolff, Sergej Rachmaninow, Hans Pfitzner und Arnold
Schönberg zu Gehör, wobei letztere ihres schauerlichen Sarkasmus
besonders hörenswert waren. Die 25jährige Sängerin war in diesem Sommer
auch beim Opern-Festival in Rheinsberg dabei..."

